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Warum ist Krankengymnastik nach einer Operation so wichtig?

Eine Operation ist oft der erste Schritt auf dem Weg zur Genesung – doch der eigentliche Heilungsprozess beginnt erst danach. Viele Patienten unterschätzen, wie entscheidend die postoperative Krankengymnastik für eine erfolgreiche Rehabilitation ist.
Egal, ob nach einem Gelenkersatz, einer Bandscheibenoperation oder einem anderen chirurgischen Eingriff: Ohne gezielte Physiotherapie kann es zu Bewegungseinschränkungen, Muskelschwund oder sogar dauerhaften Beschwerden kommen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Behandlung lassen sich diese Risiken minimieren, und der Körper kann seine volle Funktionalität zurückgewinnen.
Doch wann sollte man mit der Physiotherapie beginnen? Welche Methoden sind sinnvoll? Und wie kann man selbst aktiv zur Genesung beitragen? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Krankengymnastik nach Operationen wissen musst – von den ersten Schritten bis hin zur langfristigen Erhaltung deiner Mobilität.
Die Rolle der Krankengymnastik in der postoperativen Phase
Nach einer orthopädischen Operation – sei es an der Hüfte, am Knie, an der Schulter oder an der Wirbelsäule – steht der Körper vor einer großen Herausforderung. Gelenke, Muskeln und Nerven müssen sich wieder an Bewegung gewöhnen, während gleichzeitig Heilungsprozesse ablaufen. Die Krankengymnastik nach Operationen spielt dabei eine zentrale Rolle, um Schmerzen zu reduzieren, Bewegungseinschränkungen zu vermeiden und den Körper systematisch wieder aufzubauen.
Ziele der Physiotherapie nach einer Operation
Die wichtigsten Therapieziele sind:
✅ Schmerzen reduzieren – Schonende Bewegungen fördern die Durchblutung und helfen, Entzündungen und Schwellungen abzubauen.
✅ Beweglichkeit verbessern – Eingeschränkte Gelenke sollen so früh wie möglich wieder mobilisiert werden.
✅ Muskelkraft aufbauen – Nach einer OP verliert der Körper oft Muskelmasse, die gezielt wieder aufgebaut werden muss.
✅ Funktionalität wiederherstellen – Das Ziel ist, Alltagstätigkeiten und sportliche Aktivitäten wieder uneingeschränkt ausführen zu können.
✅ Komplikationen vermeiden – Dazu gehören Thrombosen, Gelenkversteifungen und chronische Fehlbelastungen.
Wann beginnt die Krankengymnastik nach einer Operation?
Der richtige Zeitpunkt hängt von der Art der Operation ab. In den meisten Fällen startet die Physiotherapie bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff.
Typische Zeiträume für den Beginn der Physiotherapie nach orthopädischen Operationen:
Operation | Erste Bewegungen | Gezielte Krankengymnastik |
---|---|---|
Knie- oder Hüftprothese | Direkt nach der OP (passiv) | Ab Tag 2–3 aktiv mit Teilbelastung |
Kreuzband-OP | Ab Tag 1 passive Bewegungen | Ab Woche 2 mit aktiven Übungen |
Bandscheiben-OP | Leichte Mobilisation ab Tag 1 | Kräftigung ab Woche 3–4 |
Schulter-OP (Rotatorenmanschette) | Passive Mobilisation ab Tag 1 | Aktive Übungen nach 4–6 Wochen |
Diese Zeiträume sind jedoch individuell verschieden und hängen vom Heilungsverlauf sowie ärztlichen Vorgaben ab.
Welche Risiken gibt es ohne Physiotherapie?
Wer nach einer orthopädischen OP zu lange inaktiv bleibt, riskiert:
❌ Muskelschwund und Gelenkversteifung – Ohne Bewegung baut sich die Muskulatur rapide ab, und das betroffene Gelenk kann seine Funktion verlieren.
❌ Chronische Schmerzen und Fehlhaltungen – Wer zu lange Schonhaltungen einnimmt, riskiert langfristige Fehlbelastungen.
❌ Verzögerte Wundheilung und Thrombosen – Eine eingeschränkte Durchblutung kann Komplikationen begünstigen.
Daher gilt: Je früher eine gezielte Physiotherapie beginnt, desto besser sind die Heilungschancen und die langfristige Funktionalität.
Krankengymnastik nach spezifischen orthopädischen Operationen
Nach einer orthopädischen Operation ist es entscheidend, die Krankengymnastik an den jeweiligen Eingriff anzupassen. Nicht jede Bewegung oder Belastung ist in jeder Phase sinnvoll – daher arbeiten Physiotherapeuten mit gezielten Methoden, die je nach OP-Art den optimalen Heilungsverlauf unterstützen.
Krankengymnastik nach Knie-Operationen
Nach Knie-TEP (Knieprothese)
Hauptziele:
- Frühe Mobilisation zur Vermeidung von Versteifungen
- Kräftigung der umliegenden Muskulatur für mehr Stabilität
- Verbesserung des Gangbildes
Typische Krankengymnastik-Übungen:
- Tag 1–3: Passive Bewegung im Krankenhausbett mit motorisierter Bewegungsschiene
- Woche 1–4: Aktive Beuge- und Streckübungen (z. B. Fußwippen, sanfte Kniestreckungen im Sitzen)
- Ab Woche 4: Gezielter Muskelaufbau für den Oberschenkel (z. B. Mini-Squats mit Stuhlunterstützung)
❌ Vermeiden: Ruckartige Bewegungen und starke Kniebeugung über 90° in den ersten Wochen.
Nach Kreuzband-OP
Hauptziele:
- Kontrolle über das Gelenk zurückgewinnen
- Muskelaufbau für Stabilität
- Koordinationstraining für ein sicheres Gangbild
Typische Krankengymnastik-Übungen:
- Woche 1–2: Passive Streckung und Beugung, vorsichtige Anspannung der Oberschenkelmuskulatur
- Woche 3–6: Erste aktive Übungen ohne Belastung (z. B. Beinheben im Liegen)
- Ab Woche 6: Stabilisationstraining (z. B. Einbeinstand, Theraband-Übungen)
❌ Vermeiden: Zu frühes Joggen oder abruptes Abbremsen – das frisch operierte Band braucht mindestens 6 Monate für vollständige Stabilität.
Krankengymnastik nach Hüft-Operationen

Nach Hüft-TEP (Hüftprothese)
Hauptziele:
- Sicherer Gangaufbau ohne Fehlbelastungen
- Wiederherstellung der Hüftbeweglichkeit
- Stärkung der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur
Typische Krankengymnastik-Übungen:
- Tag 1–3: Aufstehen und Gehen mit Gehstützen unter Anleitung
- Woche 1–4: Erste Kräftigungsübungen (z. B. sanfte Beinabduktionen im Liegen)
- Ab Woche 4: Balance- und Koordinationstraining (z. B. Gewichtsverlagerung im Stand)
❌ Vermeiden: Tiefes Sitzen und das Überkreuzen der Beine in den ersten Wochen (Luxationsgefahr).
Krankengymnastik nach Schulter-Operationen
Nach Rotatorenmanschetten-OP
Hauptziele:
- Wiederherstellung der schmerzfreien Schulterbeweglichkeit
- Vermeidung von Muskelabbau
- Aufbau der Schultermuskulatur für Stabilität
Typische Krankengymnastik-Übungen:
- Woche 1–4: Passive Mobilisation durch den Therapeuten, Pendelübungen
- Woche 5–8: Sanfte aktive Bewegungen mit Unterstützung
- Ab Woche 8: Beginnendes Krafttraining mit elastischen Bändern
❌ Vermeiden: Eigenständiges Anheben des Arms über Schulterhöhe in den ersten 6 Wochen.
Nach Rotatorenmanschetten-OP und Akromion-Dekompression
Bei einer Akromion-Dekompression wird überschüssiges Knochenmaterial am Schulterdach (Akromion) entfernt, um mehr Platz für die Sehnen der Rotatorenmanschette zu schaffen. Dies reduziert Schmerzen und verhindert eine Einengung der Strukturen (Impingement-Syndrom). Die Krankengymnastik nach diesem Eingriff ähnelt der Rehabilitation nach einer Rotatorenmanschetten-OP, erfordert aber zusätzliche Maßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Schulterfunktion.
Hauptziele:
✅ Wiederherstellung der schmerzfreien Schulterbeweglichkeit
✅ Vermeidung von Muskelabbau
✅ Aufbau der Schultermuskulatur für Stabilität
✅ Verbesserung der Schultermechanik nach der Erweiterung des subakromialen Raumes
Typische Krankengymnastik-Übungen:
Woche 1–4:
- Passive Mobilisation durch den Therapeuten, um Verklebungen zu vermeiden
- Pendelübungen zur sanften Bewegungsförderung
- Vorsichtige Schulterblattmobilisation, um die Biomechanik der Schulter zu optimieren
Woche 5–8:
- Sanfte aktive Bewegungen mit Unterstützung, um die Muskulatur wieder an Belastung zu gewöhnen
- Isometrische Übungen zur Aktivierung der Rotatorenmanschette ohne übermäßige Belastung
Ab Woche 8:
- Beginnendes Krafttraining mit elastischen Bändern zur Stabilisierung des Schultergelenks
- Dynamisches Schulterstabilisationstraining für eine optimale Belastung im Alltag
❌ Vermeiden: Eigenständiges Anheben des Arms über Schulterhöhe in den ersten 6 Wochen, um eine Überlastung der Sehnen zu verhindern.
Krankengymnastik nach Wirbelsäulen-Operationen
Hauptziele:
- Wiederherstellung der schmerzfreien Beweglichkeit
- Stabilisation der Rumpfmuskulatur
- Vermeidung von Rückfällen
Typische Krankengymnastik-Übungen:
- Woche 1–2: Sanfte Mobilisation im Liegen, Beckenkippbewegungen
- Woche 3–6: Aktivierung der tiefen Rumpfmuskulatur (z. B. sanfte Bauch- und Rückenmuskulaturübungen)
- Ab Woche 6: Stabilisationstraining (z. B. Unterarmstütz, geführte Rumpfdrehungen)
❌ Vermeiden: Schwere Lasten heben oder unkontrollierte Rotationsbewegungen.
Die hier aufgeführten Krankengymnastik-Ansätze sind bewährte Methoden, die individuell angepasst werden müssen. Entscheidend ist, dass die Übungen in Absprache mit einem Physiotherapeuten durchgeführt werden, um Überlastungen und Komplikationen zu vermeiden.
Die hier aufgeführten Krankengymnastik-Ansätze sind bewährte Methoden, die individuell angepasst werden müssen. Entscheidend ist, dass die Übungen in Absprache mit einem Physiotherapeuten durchgeführt werden, um Überlastungen und Komplikationen zu vermeiden.
Der langfristige Nutzen der Krankengymnastik nach Operationen
Die Zeit unmittelbar nach einer orthopädischen Operation ist entscheidend, um die Heilung optimal zu unterstützen. Doch die wahre Bedeutung der Krankengymnastik zeigt sich erst auf lange Sicht: Wer gezielt an seiner Beweglichkeit, Stabilität und Muskelkraft arbeitet, profitiert ein Leben lang von einem widerstandsfähigen und funktionellen Bewegungsapparat.
1. Prävention von Spätfolgen und erneuten Beschwerden
Ein häufiger Fehler nach einer Operation ist das Nachlassen des Trainings, sobald der Alltag wieder halbwegs normal erscheint. Doch selbst wenn Schmerzen nachlassen und die Beweglichkeit zunimmt, ist der Körper noch nicht vollständig rehabilitiert. Ohne gezielte Nachsorge drohen:
- Muskuläre Dysbalancen, die zu erneuten Beschwerden führen können
- Schonhaltungen, die andere Gelenke überlasten
- Arthrose und Verschleißerscheinungen, die durch ungleichmäßige Belastung entstehen
Daher ist es essenziell, auch nach der offiziellen Rehabilitationsphase weiterhin gezielte Übungen durchzuführen – sei es durch regelmäßige Physiotherapie, eigenständiges Training oder gelenkschonenden Sport.
2. Verbesserung der Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit
Viele Patienten erleben nach einer Operation eine Phase der Unsicherheit: Wie viel Belastung ist erlaubt? Kann ich jemals wieder uneingeschränkt gehen, laufen oder Sport treiben? Die gute Nachricht: Mit einer langfristigen physiotherapeutischen Betreuung lässt sich oft mehr erreichen, als man zunächst glaubt.
- Nach einer Knie- oder Hüftprothese kann durch gezieltes Training eine nahezu normale Gehfähigkeit und sportliche Aktivität erreicht werden.
- Nach einer Schulter-OP ist durch schrittweise Kräftigung oft wieder ein schmerzfreier Bewegungsradius möglich.
- Nach einer Bandscheiben-OP kann eine starke Rumpfmuskulatur helfen, erneute Rückenschmerzen zu verhindern.
3. Förderung der Eigenverantwortung und Körperwahrnehmung
Die Physiotherapie endet nicht in der Praxis – ein wichtiger Bestandteil ist die Schulung des eigenen Körpergefühls. Wer versteht, wie er seinen Körper richtig bewegt, welche Signale auf Überlastung hinweisen und wie sich Fehlhaltungen vermeiden lassen, hat langfristig die besten Chancen auf eine beschwerdefreie Zukunft.
Die wichtigsten Prinzipien für eine nachhaltige Genesung sind:
✅ Regelmäßige Bewegung in den Alltag integrieren (z. B. Spaziergänge, gelenkschonender Sport)
✅ Auf eine ergonomische Haltung achten (z. B. richtige Sitzposition im Büro)
✅ Frühzeitig auf Warnsignale des Körpers reagieren (z. B. bei Spannungen oder Schmerzen rechtzeitig gegensteuern)
4. Verbesserung der Lebensqualität durch mehr Mobilität
Letztlich geht es bei der Krankengymnastik nach einer Operation nicht nur um Schmerzfreiheit, sondern um Lebensqualität. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen kann, fühlt sich nicht nur körperlich besser, sondern gewinnt auch Selbstvertrauen und Unabhängigkeit zurück.
Besonders für ältere Patienten bedeutet eine gute Rehabilitation mehr Sicherheit im Alltag – das Risiko für Stürze sinkt, das Gangbild verbessert sich, und alltägliche Bewegungen wie Treppensteigen oder das Aufstehen aus dem Sitzen fallen leichter.
Fazit: Krankengymnastik als Schlüssel zur erfolgreichen Rehabilitation
Nach einer orthopädischen Operation entscheidet die richtige physiotherapeutische Betreuung maßgeblich über den Heilungsverlauf. Krankengymnastik ist weit mehr als nur eine unterstützende Maßnahme – sie ist die Grundlage für eine vollständige Wiederherstellung der Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzfreiheit.
Wer frühzeitig mit gezielter Physiotherapie beginnt und auch langfristig an seiner Körperhaltung, Muskelkraft und Bewegungsqualität arbeitet, minimiert das Risiko für Spätfolgen und verbessert seine gesamte Lebensqualität.
Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
✅ Krankengymnastik hilft, Schmerzen zu reduzieren und Komplikationen zu vermeiden.
✅ Sie stellt die Beweglichkeit wieder her und stärkt die Muskulatur.
✅ Eine konsequente Therapie verhindert Spätfolgen und neue Beschwerden.
✅ Durch eine gezielte Nachsorge bleibt der Körper belastbar und funktionell.
Jede Operation ist ein individueller Eingriff, und ebenso individuell muss die physiotherapeutische Betreuung gestaltet sein. Daher ist eine professionelle Begleitung durch erfahrene Physiotherapeuten essenziell.
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In unserer Praxis TheraMediCom in Dortmund bieten wir Ihnen eine individuelle und professionelle physiotherapeutische Betreuung nach orthopädischen Eingriffen. Mit einem maßgeschneiderten Therapieplan unterstützen wir Sie dabei, Ihre Mobilität zurückzugewinnen und langfristig zu erhalten.
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Glossar
Die sechs wichtigsten Begriffe zur Krankengymnastik nach Operationen
Postoperative Physiotherapie
→ Physiotherapeutische Maßnahmen, die nach einer Operation durchgeführt werden, um Heilung, Mobilität und Muskelkraft zu verbessern.Frühmobilisation
→ Erste Bewegungsübungen direkt nach einer OP, um Thrombosen, Gelenkversteifungen und Muskelabbau zu verhindern.Muskelatrophie
→ Der Abbau von Muskelmasse durch Inaktivität, der häufig nach Operationen auftritt und durch gezieltes Training entgegengewirkt werden kann.Schonhaltung
→ Eine unbewusste, oft ungünstige Haltung, die Patienten nach einer OP einnehmen, um Schmerzen zu vermeiden, aber langfristig Fehlbelastungen verursachen kann.Gelenkbeweglichkeit (Mobilisation)
→ Die Fähigkeit eines Gelenks, sich in seinem natürlichen Bewegungsradius zu bewegen. Diese kann durch Physiotherapie nach einer OP wiederhergestellt werden.Stabilisationstraining
→ Übungen zur Kräftigung der Muskeln rund um ein operiertes Gelenk, um langfristig eine sichere und schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen.
FAQ: Die vier wichtigsten Fragen zur Krankengymnastik nach Operationen
Wie lange dauert die Krankengymnastik nach einer Operation?
Die Dauer der Physiotherapie hängt von der Art des Eingriffs und dem individuellen Heilungsverlauf ab. In der Regel dauert eine Grundrehabilitation zwischen 6 und 12 Wochen, während eine vollständige Wiederherstellung je nach OP bis zu 6 Monate oder länger in Anspruch nehmen kann.
Kann ich nach einer OP auch ohne Physiotherapie wieder gesund werden?
Eine vollständige Heilung ohne Krankengymnastik ist in den meisten Fällen nicht möglich. Ohne gezielte Bewegungsübungen drohen Muskelschwund, Gelenkversteifungen und chronische Fehlhaltungen, die langfristig zu neuen Beschwerden führen können.
Ist Krankengymnastik nach einer Operation schmerzhaft?
Physiotherapie nach einer OP sollte niemals extreme Schmerzen verursachen. Ein gewisses Unbehagen oder leichter Muskelkater sind normal, aber alle Übungen werden individuell an den Heilungsverlauf angepasst, um eine sanfte, aber effektive Rehabilitation zu gewährleisten.
Wann kann ich nach einer Operation wieder Sport treiben?
Die Frühmobilisation beginnt sofort, um Komplikationen zu vermeiden. Der Wiedereinstieg in den Sport ist individuell, hier grobe Richtwerte:
✔ Nach einer Knie- oder Hüft-OP: Radfahren und Aquagymnbastik ab 4 Wochen, Joggen ab 10-12 Wochen.
✔ Nach einer Schulter-OP: Aktive Bewegungen ab 4 Wochen, volle Belastung ab 10–12 Wochen.
✔ Nach einer Bandscheiben-OP: Spaziergänge ab Tag 1, gelenkschonender Sport ab 4 Wochen, Joggen ab 8 Wochen.
👉 Der genaue Zeitpunkt sollte mit Physiotherapeut oder Arzt abgestimmt werden!